Henri Voss hat sein Leben lang Zahlen beherrscht. Jetzt, im Ruhestand an der bretonischen Küste, beherrscht die Stille ihn. Er glaubt, am Ziel zu sein – bis er zwischen die Fronten zweier außergewöhnlicher Frauen gerät.
In diesem psychologisch dichten Roman entfaltet sich ein Kammerspiel unter freiem Himmel. Henri kämpft nicht nur gegen die Einmischung seiner Nachbarin Élodie Lambert, die ihn in die dörfliche Hierarchie pressen will, sondern auch gegen die provokante Freiheit von Léa, die seine Komfortzone Stein für Stein abträgt.
Was Sie in diesem Buch erwartet:
- Tiefgründige Charaktere: Ein Protagonist, der lernt, dass man das Leben nicht in Excel-Tabellen erfassen kann.
- Atmosphärische Kulisse: Die Bretagne in all ihrer melancholischen und wilden Pracht – von Nebelwänden bis zur gleißenden Sonne über dem Atlantik.
- Kulinarische Philosophie: Die Zubereitung von Speisen als meditativer Akt der Selbstbehauptung.
- Sprachliche Eleganz: Ein Erzählstil, der an Philippe Djian erinnert – präzise, reduziert und emotional nachhallend.
Begleiten Sie Henri Voss auf seinem Weg durch ein Labyrinth aus gesellschaftlichen Erwartungen und der Suche nach echter Autonomie. Ein Buch für alle, die sich fragen, was bleibt, wenn man alles Überflüssige weglässt.
